Salbei (Salvia officinalis)


Naturbelassene, hoch-aromatische und schonend getrocknete Salbei-Blätter, die aus permakultur-ähnlichem Anbaugebiet am Rande eines Naturschutzgebietes auf Sizilien stammen.

Der Echte Salbei stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist vor allem in kalkhaltigen, steinigen und sandigen Gegenden zu finden. Er ist sicherlich eines der am häufigsten verwendeten Hausmittel.
Meistens werden die Blätter dieses Lippenblütlers bei Erkältungsbeschwerden, Entzündungen des Mund- und Rachenraums sowie gegen krankhaftes Schwitzen verwendet.


Einzelfuttermittel für Pferde, Hunde und Katzen.

SalbeiSalbei
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Beschreibung

Beschreibung:

Salbei (Salvia officinalis)

Bereits die Kräuterkundler Hildegard von Bingen, Petri Andreae Matthioli und viele andere schätzten den Salbei wichtiges Heilkraut. Salbei spielte u.a., in Verbindung mit Thymian, Rosmarin und Lavendel, bei der Bekämpfung der Pest eine große Rolle. Weitere bekannte Beschwerden, gegen die die Heilpflanze zum Einsatz kam, waren die rote Ruhr (heute als Dysenterie bezeichnet) sowie die Behandlung „fauler“ Hautgeschwüre. Ebenso wurde Salbei gegen Juckreiz, Harnprobleme, Schlafsucht, Lungenentzündung, Erkältung, Krämpfe, nervöse Unruhe und Gliederschmerzen verwendet. Dabei wurden einerseits pure Pflanzenteile (Blätter, Blüten, Stiele), aber auch Salbei in Essig, Wein oder als Tee verwendet.

Viele Erkenntnisse aus der Antike und dem Mittelalter sind durchaus auch heute noch gültig. Die Stärke des Salbeis geht dabei vor allem von den enthaltenden Gerb- und Bitterstoffen sowie den zahlreichen einzelnen ätherischen Ölverbindungen aus, die u.a. die Verdauung fördern, Blähungen lindern und Magen- und Darmkrämpfe bekämpfen können. Hinlänglich bekannt ist, dass die ätherischen Öle eine antibakterielle sowie teils antivirale Eigenschaften aufweisen können.

In der Naturheilkunde wird der Salbei bei folgenden Krankheiten und Beschwerden verwendet:

- Erkältung bzw. grippale Infekte
- Rachenentzündung
- Mundschleimhautentzündung
- Zahnfleischentzündungen
- Bronchitis
- Keuchhusten
- Rheuma
- leichte Depressionen
- Nervosität
- Hyperhidrose (krankhaftes Schwitzen)
- leichte Verdauungsbeschwerden
- Wundheilung

Zusammensetzung:

100 % Salbei-Blätter (Salvia officinalis)

Analytische Bestandteile

Rohfaser 19,1 %, Feuchte 7,0 %, Rohprotein 10,6 %, Rohasche 5,8 %, Rohfett 3,6 %.
Calcium 1,16 %, Phosphor 0,16 %, Natrium 0,007 %.

Fütterungsempfehlung:

Pferde

Für Pferde entweder trocken mit dem Futter oder als Tee (mit Sud) unter das Futter mischen.

bis 250 kg 1 – 2 x tgl. 1 leicht gehäufter Teelöffel
250 bis 500 kg 1 x tgl. 1 gestrichener Eßlöffel (knapp 1 g)
über 500 kg 1 - 2 x tgl. 1,5 Eßlöffel (1,5 g)

Hunde

Hier empfehlen wir die Zubereitung als Tee, und diesen dann mit dem Futter zu geben oder direkt ins Maul.
Bei Fütterung des trockenen Krautes: Bis 10 kg 1 x tgl. 0,25 Teelöffel, bis 20 kg 1 x tgl. 0,5 Teelöffel, über 20 kg 1 x tgl.0,5 – 1 Teelöffel.
Bei Fütterung als Tee bitte die dem Gewicht entsprechende Menge in einer klassischen Kaffeetasse im Teesieb mit kochendem Wasser überbrühen und 5 Minuten ziehen lassen. Teesieb herausnehmen und abkühlen lassen. Den Tee 2 - 3 x tgl. füttern (0,25 TL bis 1 EL)

Katzen

Hier empfehlen wir ebenfalls die Zubereitung als Tee, und diesen dann mit dem Futter zu geben oder direkt ins Maul.
Bei Fütterung des trockenen Krautes:
Unter 4 kg 1 x tgl. 1 Messerspitze,
über 4 kg 1 x tgl. 1 - 2 Messerspitzen.

Bei Fütterung als Tee bitte die dem Gewicht entsprechende Menge in einer klassischen Kaffeetasse im Teesieb mit kochendem Wasser überbrühen (0,3 bis 0,5 Kaffeetasse) und 5 Minuten ziehen lassen. Teesieb herausnehmen und abkühlen lassen. Den Tee 2 - 3 x tgl. füttern (1 TL bis 2 TL)

Bitte trocken und lichtgeschützt aufbewahren!